Die Theater-AG des Neuen Gymnasiums Stuttgart-Feuerbach


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"Feuerbacher Woche", 14. Juni 2000

Bild aus Zeitungsartikel
Mit dem Stück "Nicht jeder Wahnsinn ist Unsinn" im Stil der Commedia dell'arte begeisterte die Theater-AG des Neuen Gymnasiums Feuerbach ihr Publikum.

Viel Gefecht und Liebesgeflecht
Gymnasiasten begeisterten mit Theater in der Festhalle Feuerbach
Viele Theaterfreunde zog es in die Feuerbacher Festhalle, denn die Theater-AG des Mittel- und Oberstufe des Neuen Gymnasiums hatte zur Aufführung des Stücks "Nicht jeder Wahnsinn ist Unsinn" von Nick Stöckli eingeladen.
reicher, aber alter und geiziger Vater Pantalone. Daraus ergab sich ein Netzwerk von Verwirrungen, die jedoch immer wieder mit so viel Charme und Witz gelöst wurden, dass sich im Zuschauerraum so mancher eine Lachträne aus den Augen wischen musste und immer wieder laut applaudiert wurde. Schließlich konnte Orazio dann seine Angebetete in die Arme schließen, nachdem man Pantalone überzeugend vorgespielt hatte, welche schrecklichen Mundgeruch er doch habe und damit seine Umwelt belaste. Ein glückliches Ende nicht nur für Orazio und Isabella, oder deren Bruder Flavio und Rosaura, sondern ganz sicher auch für die Mitglieder der Theater-AG, die eine profireife Vorstellung lieferten und den Zuschauer aufgeheitert und begeistert nach Hause gehen ließen.
Aufgeführt wurde ein Stück im Stil der Commedia dell'arte, die ursprünglich im Venedig des 16. Jahrhunderts entstand. Bei dieser Stegreifkomödie spielten professionelle Schauspieler auf Wanderbühnen und es gab ein streng festgelegtes Figurenrepertoire. Wichtig war, dass Halbmasken getragen wurden. Gerade durch diese Masken wurden ganz bestimmte Typen und menschliche Verhaltensweisen auf die Bühne gebracht, denen man auch im Alltag immer wieder begegnet: Den unglücklichen Verliebten, den Schlauen und Frechen, den Witzigen und den Prahlenden, den Geizigen, den Herrischen und viele mehr. Die Schüler der Theater-AG hatten
ihre Masken selbst liebevoll angefertigt. "Wir tragen Masken, ich muss mich diesmal also nicht schminken lassen", stellte Cédric Perkuhn, der dem "Pantalone" Leben einhauchte, fest.
Eine von vielen detailgenauen Ausführungen an den beiden Abenden waren die wunderschönen Kostüme der damaligen Zeit, die von Sabine Miller, der Frau des stellvertretenden Direktors, hergestellt worden waren. So konnte man nun den Bemühungen des Dieners Predrolino folgen, der Orazio helfen wollte, mit seiner geliebten Isabella glücklich zu werden. Doch gab es einen Nebenbuhler besonderer Art: Orazios


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